Machine injection nématodes

Mit Nematoden den Maiswurzelbohrer bekämpfen

Exklusiv bei Innov&moi !

Im Rahmen des Innov.AR-Projektes wird ein Präzisionsinjektionsgerät für die Injektion von Nematoden in den Boden entwickelt. Es wird exklusiv vom Projektpartner cult-tec Agrolutions am 11 und 12 September 2019 bei Innov&moi ausgestellt. Das Ziel des Gerätes ist es, die Nematoden in einer Bodentiefe (ca. 10 Zentimeter) mit ausreichend Feuchtigkeit zum Überleben der Nematoden und zum Schutz vor Austrocknung präzis zu platzieren, um mit einem Maximum an Effizienz den Maiswurzelbohrer kontrollieren zu können.

Zusatzinformation

Juergen maier rauch prototyp abb 1 002

Bodendepot für Festdünger im Kornermais

N-Düngung

Die Diskussion um die Nitratauswaschung ins Grundwasser und die gasförmigen Stickstoffverluste als Ammoniak und Lachgas, auch aus der Mineraldüngung, geht uneigeschränkt weiter. Abhilfe könnte ein Injektionsverfahren bieten, das im Folgenden beschrieben wird.

Ein Artikel von Jürgen Maier – LRA Breisgau-Hochschwarzwald –  aus der Badische Bauern Zeitung Nr 27 vom 06.07.2019

Hier zu lesen

 

 

Colloque transfrontalier agroécologie

Grenzüberschreitendes Kolloquium « Agrarökologie – bei uns »

Die Partner der durch das INTERREG Programm V Oberrhein unterstützten EU-Projekte Innov.AR und AGRO Form, haben alle am Thema Agrarökologie am Oberrhein Interessierten zu einer Tagung am Mittwoch, 6. Februar 2019 in Sainte Croix en Plaine bei Colmar eingeladen.

Diese Tagung mit fast 100 Teilnehmern war eine Zwischenetappe bei den Arbeiten in diesen Projekten. Mehrere Leiter von landwirtschaftlichen Betrieben haben dabei ihre Erwartungen mitgeteilt und erklärt, mit welchen alternativen Verfahren es ihnen gelingt, Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger einzusparen.

 

Der Vormittag war Ackerbauthemen gewidmet, am Nachmittag ging es um Wein-, Obst- und Gartenbau.

 

Die Projekte  Innov.AR und AGRO Form stützen sich auf grenzüberschreitende Betriebsnetzwerke mit insgesamt rund 90 Betrieben aus dem Elsass, Baden, der Pfalz und der Schweiz für den Austausch von Ideen sowie die gemeinsame Konzeption und Bewertung von innovativen Lösungen.

Cage chrysomèle

Maiswurzelbohrer-Tagung vom 06. September 2018 In FR- Tiengen

Der Maiswurzelbohrer: Bald eine echte Bedrohung?

 

Die von den Partnern des Projekts Innov.AR organisierte Tagung gliederte sich in zwei Teile.

Am Vormittag gab es einen Workshop der gemischten grenzüberschreitenden Gruppe (GGG) mit Expertenberichten.

Friederike Maass vom RP Freiburg 2_Maass_6sept2018_Tiengen_D und Jean-Baptiste Thibord von Arvalis 3_Thibord_6sept2018_Tiengen_D präsentierten jeweils die Bestandsaufnahme zur Entwicklung des Maiswurzelbohrers in Baden-Württemberg bzw. im Elsass. Anschließend zeigten Raphael Maurath (LRA Breisgau-Hochschwarzwald) 4-Maurath-6sept2018_Tiengen_D und Jean-Louis Galais (Chambre d’Agriculture Alsace) 5_Galais_6 sept2018_Tiengen_D die Ergebnisse des Monitorings 2018 in diesen beiden Regionen.

Doriane Hamernig von Arvalis berichtete über die Erprobung dreier Modelle zur Entwicklung der Maiswurzelbohrer-Populationen im Oberrheingebiet.  Abschließend gab Dr. Mareile Zunker vom LTZ einen Überblick über alternative Methoden zur biologischen Bekämpfung.

Die an der GGG beteiligten Landwirte wurden zu einer Meinungsäußerung über ihre Sorgen im Zusammenhang mit dem Maiswurzelbohrer mittels einer interaktiven Befragungsapp aufgefordert. Die Ergebnisse zeigen ein ernsthaftes Interesse an:

  • Der Durchführung von Lösungen wie der Fruchtfolge (50% der Befragungen) oder der Verwendung von resistenten Sorten (1/3 der Befragten)
  • Einem gemeinschaftlichen Engagement, besonders bei der Umsetzung von Ergebnissen aus der Begleitung von Anbauflächen (¾ der Befragten)

Am Nachmittag gab es verschiedene Stationen, bei denen die Teilnehmer folgendes entdecken konnten:

  • Geräte zur Injektion von Nematoden, vorgestellt von Dr. Karl Müller-Sämann von der Agentur ANNA zusammen mit Klaus Schitterer, landwirtschaftlicher Lohnunternehmer, südlich von Freiburg.
  • Die Firma e-nema hat die Funktionsweise der beiden biologischen Mittel zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers erläutert.
  • Chryso-pop, eine Applikation zur Installation auf Tablet oder Smartphone, wurde von Jean-Baptiste Thibord erklärt. Dieses Produkt von Arvalis wird für die kommende Saison verfügbar sein.
  • Die verschiedenen Fallentypen sowie einen Schlupfkäfig zur Überwachung der Schädlings­entwicklung im Mais stellte Raphael Maurath vom LRA Breisgau-Hochschwarzwald vor, der auch an die angemessenen Bekämpfungsmaßnahmen erinnerte.