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ITADA-FORUM: WEINBAU IN DER KRISE – WELCHE WIRTSCHAFTLICHEN LÖSUNGSANSÄTZE GIBT ES ?

Durch sich verändernde Konsumgewohnheiten und den fortschreitenden Klimawandel mit
stark schwankenden Anbaubedingungen steht der Weinbau vor großen wirtschaftlichen
Herausforderungen.
Angesichts dieser Problematik möchte das ITADA zu einem grenzüberschreitenden Austausch
einladen, um mögliche wirtschaftliche Lösungsansätze für die Weinbaugebiete mit Praxis,
Forschung und Verwaltung zu diskutieren

Die Veranstaltung findet am 10.11.2026 in der Weinmanufaktur Gengenbach statt.

Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter folgendem Link :

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Interreg-Projekt SOPLAS gestartet: Bodenschutz und nachhaltiger Einsatz von Superabsorbern im Oberrheingebiet

Interreg-Projekt SOPLAS gestartet: Bodenschutz und nachhaltiger Einsatz von Superabsorbern im Oberrheingebiet

Am 1. Juli 2026 ist das Interreg-Oberrhein-Projekt SOPLAS offiziell gestartet. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Einsatz synthetischer und biologisch abbaubarer Superabsorber in land- und forstwirtschaftlich genutzten Böden des Oberrheingebiets.

Superabsorbierende Polymere werden zunehmend eingesetzt, um Wasser im Boden zu speichern und Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden zu machen. Bislang ist jedoch nur wenig darüber bekannt, wie sich diese Materialien unter realen Umweltbedingungen langfristig verändern und welche Auswirkungen mögliche Rückstände auf Böden und Ökosysteme haben.

Genau hier setzt SOPLAS an: Das Projekt untersucht die Nutzung, das Verhalten und die Auswirkungen von Superabsorbern auf Bodenstruktur, Wasserhaushalt und zentrale Bodenfunktionen. Gleichzeitig werden biologisch abbaubare Alternativen sowie Möglichkeiten zur Behandlung bereits belasteter Böden analysiert.

Das Oberrheingebiet bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Zunehmende Trockenphasen, Starkregenereignisse und eine intensive land- und forstwirtschaftliche Nutzung machen die Region zu einem wichtigen Untersuchungsraum für nachhaltige Lösungen im Bodenschutz.

Im Rahmen eines trinationalen Netzwerks aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz werden Monitoringflächen eingerichtet, Labor- und Praxisversuche durchgeführt sowie gemeinsame Analyse- und Bewertungsverfahren entwickelt. Ziel ist es, eine wissenschaftliche Grundlage für den verantwortungsvollen Einsatz von Bodenhilfsstoffen zu schaffen und damit den Bodenschutz in der Grenzregion nachhaltig zu stärken.

Projektleitung: Dr. Christian Buchmann und Janina Neff

Projektpartner: SOPLAS vereint Hochschulen, Forschungsinstitute, Fachinstitutionen, Beratungsstellen und Praxisakteure aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darunter die Université de Strasbourg/CNRS, das FiBL, die FAWF Rheinland-Pfalz, ITADA, die Chambre d’Agriculture d’Alsace und das LTZ Augustenberg.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.interreg-oberrhein.eu/projet/soplas/

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Abschluss des Projekts KLIMACrops: Konkrete Ergebnisse zur Unterstützung der Anpassung der Landwirtschaft

Das Interreg-Projekt KLIMACrops nähert sich mit großen Schritten seinem Abschluss. Am 5. Februar fand die Abschlussveranstaltung in Colmar statt, bei der die Projektpartner sowie zahlreiche Akteure aus der Landwirtschaft zusammenkamen: Vermarktung, Landwirte, Forschungs- und Beratungsstrukturen.

Bei dieser Gelegenheit stellte Stéphane Jezequel, Wissenschaftlicher Direktor von ARVALIS, die Herausforderungen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die Kulturen in einen übergeordneten Zusammenhang.

Der weitere Verlauf des Vormittags war der Präsentation der wichtigsten Projektergebnisse durch die Partner gewidmet. Diese bewusst knapp gehaltenen Beiträge ermöglichten es, am Nachmittag vertiefte Diskussionen rund um die wissenschaftlichen Poster zu führen.

Die Arbeiten konzentrierten sich insbesondere auf mehrere Anpassungshebel:

  • die Anpassung der Anbausysteme durch Steuerungsinstrumente für die Bewässerung, optimierte Stickstoffdüngungsstrategien für Winterweizen sowie die Auswahl von Maissorten mit geeigneter Reifezeit;
  • die Weiterentwicklung von Anbausystemen, etwa durch Zwischenfruchtanbau zwischen zwei Maiskulturen in Monokultur oder durch die Umsetzung konservierender Landwirtschaftspraktiken im ökologischen Landbau;
  • die Entwicklung innovativer Systeme wie Relay Cropping oder Agroforstwirtschaft.

Ein wichtiger Punkt war zudem den Co-Design-Workshops gewidmet, die es ermöglichten, gemeinsam mit Landwirten über neue Anbausysteme nachzudenken – ein zentrales Element des Projekts.

KLIMACrops hat somit Lösungen für kurz-, mittel- und langfristige Anpassungen untersucht: von relativ leicht umsetzbaren Maßnahmen wie der Sortenwahl bis hin zu tiefgreifenderen Veränderungen wie der Direktsaat oder der grundlegenden Umgestaltung von Anbausystemen durch Relay Cropping oder Agroforstwirtschaft.

Auch wenn Lösungen vorhanden sind, hängt ihre Umsetzung stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. In einem Kontext, in dem Getreide den Preisen des Weltmarktes unterliegt, ist die Rentabilität ein entscheidender Faktor. Daher wurden die vielversprechendsten Ansätze nicht nur unter klimatischen, sondern auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet.

Der Vormittag endete mit einer Podiumsdiskussion mit sieben Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bereichen – Forschung, Beratung, Wertschöpfungsketten und Praxis – und bot eine grenzüberschreitende Perspektive (Frankreich, Deutschland, Schweiz).

Unter ihnen berichtete Dominique Daul, Ackerbau- und Rinderhalter aus Pfulgriesheim im Kochersberg (Frankreich), der auch in einer Maschinenring-ähnlichen Struktur (CUMA) und einer gemeinsamen Fruchtfolge engagiert ist, aus der Praxis.

Als deutscher Landwirt und Versuchsdurchführer am LTZ teilte Simon Schmidt seine Erfahrungen.

Die Wertschöpfungsketten wurden vertreten durch Denis Fend, Direktor der Genossenschaft Comptoir Agricole, sowie André Streicher, Leiter des Bereichs Industrie und Getreide der Gruppe Armbruster.

Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde durch Stéphane Jezequel (ARVALIS, Frankreich) repräsentiert, der seine Expertise zu Anpassungsstrategien und zukünftigen Perspektiven einbrachte.

Schließlich nahm auch Gina Hänggi vom Ebenrain-Zentrum in der Schweiz teil und sprach als Vertreterin von drei Schweizer Landwirten, die an KLIMACrops beteiligt sind und in den Kantonen Basel und Solothurn ansässig sind. Da sie nicht persönlich anwesend sein konnten, wurden ihre Beiträge im Vorfeld aufgezeichnet und während der Podiumsdiskussion vorgestellt.

Diese Vielfalt an Perspektiven ermöglichte es, unterschiedliche Blickwinkel zu verbinden und konkrete Erfahrungen zu teilen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen der landwirtschaftlichen Transformation im Kontext des Klimawandels verdeutlichen.

👉 Die Poster aus dem Projekt können über folgenden Link eingesehen werden: https://itada.org/wp-content/uploads/2026/02/RECUEIL_POSTERS_DE_KLIMACrops.pdf
👉 Alle Ergebnisse von KLIMACrops finden Sie unter der Rubrik “Ergebnisse”

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Die agrarökologische Verfahren der landwirtschaftlichen Betriebe ist mit der wirtschaftlichen Rentabilität vereinbar.

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Die Kernaussage des europäischen Projekts AGRO Form war, dass die agrarökologische Verfahren mit der wirtschaftlichen Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe am Oberrhein vereinbar ist.

Die landwirtschaftliche Presse berichtete über die Arbeit, die in diesem durch das Programm Interreg V Oberrhein unterstützten Projekt durchgeführt wurde. Die Ergebnisse von 4 Gruppen von Betrieben (Ackerbau, Weinbau, Obst- und Gemüsebau), die besonders am agro-ökologischen Umstieg beteiligt sind, wurden für 3 Jahre (2017-2019) untersucht.

Die daraus gezogenen Lehren sind sehr ermutigend und zeigen, dass Unternehmen sehr erfolgreich bei der Reduzierung des chemischen Inputs (Düngemittel und Pflanzenschutzmittel) sein können, ohne ihre Rentabilität zu beeinträchtigen.

 

BBZ Artikel Abschlussveranstaltung AGRO Form15-09-20

SWR Aktuell zu AbschlussPKAGRO Form_

article-PHR-EAV-n°39-25sept2020

AGRO Form-Article-PHR-2oct20

article AGRO Form-lettres AB-sept2020

AGRO Form Web Conférence de presse 15 09 2020

Digitale Abschlussveranstaltung des Projekts AGRO-Form am 15. September 2020

Innovation auch für die Pressekonferenz im digitalen Modus

wegen der andauernden Corona-Lage wurde der Abschluss des INTERREG-Projektes im Form einer digitalen Pressekonferenz organisiert.

An der Pressekonferenz haben Landwirtschaftsminister Hauk aus Baden-Württemberg, Staatssekretär Becht aus Rheinland-Pfalz, Frau Regierungspräsidentin Schäfer,  Frau Debernardi  für die DRAAF Grand Est sowie die Vertreter des Berufsstandes Herr Walz und Herr Busam aus Baden-Württemberg, Herr Schott aus der Landwirtschaftskammer Elsass und Herr Kilcher aus der Schweiz teilgenommen.

Bei dieser digitalen Pressekonferenz wurden die Ergebnisse der Bildungsgruppen sowie der Netzwerke in 2 Videos vorgestellt.

Um auf die Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg, Projektleiter, zuzugreifen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

20200915_AGROForm_Abschluss-Pressemitteilung

 

 

Affiche avec europe DE

Europa macht’s möglich

Im Rahmen der  INTERREG Kampagne „Europa macht’s möglich“ unter dem Motto “ Entdecken Sie vom 13. April bis zum 14. Juin 2018 wie Europa konkret vor Ort den Alltag der Burgerinnen und Bürger der Grenzregion des Oberrheins verbessert“ werden 2 Veranstaltungen

​im Rahmen von

AGRO Form geplant:

– am 8. Mai 2018 : Gemeinsam gegen Umweltbelastungen in den Weinbergen – Begegnung mit Winzern und Austausch zu umweltschonenderen Methoden im Obst- und Weinbau, in Anwesenheit von: Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin Freiburg

Treffpunkt: 15 Uhr – Weingut Josef Walz, Hauptstr. 34, D-79423 Heitersheim

– am 14. Juni 2018 : Europa engagiert sich für unsere Winzer und Gärtner – Innovative Praktiken im Wein- und Gartenbau : Vorstellung der Projekte  InvaProtect, PhotoPur, Vitifutur und AGRO Form. In Anwesenheit von: Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und Dr. Günter Hoos, Leiter des DLR Rheinpfalz

Treffpunkt: DLR Rheinpfalz, Breitenweg 7, D-67435 Neustadt an der Weinstrasse

Programmheft hier herunterladen

Landesgartenshow 2018

Landesgartenschau 2018

AGRO Form wird im Rahmen der Landesgartenschau 2018 in Lahr im Zeitraum vom 24.05.2018 bis zum 03.06.2018 mit einem Stand vertreten sein. Im „Treffpunkt Baden-Württemberg“  wird unter dem Motto „Nah am Menschen – Arbeiten für die Region“ das Interreg V Projekt AGRO Form den Besuchern näher gebracht