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ITADA-Forum zur Gärrestverwertung  -  2017-04-04

Am 18. Mai veranstaltet das ITADA ein grenzüberschreitendes Forum zum Thema 'Optimale Verwertung von Gärresten' an der Außenstelle Forchheim des LTZ Augustenberg.
Am Vormittag wird das Thema in Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis unter den agronomischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten beleuchtet. Nachmittags sollen dann verschiedene Ausbringungsgeräte vorgestellt und z.T. auch vorgeführt werden, wenn es die Witterung erlaubt.

Programm und Anmeldung




Neue Interreg-Projekte im Bereich Agrarökologie  -  2017-03-30

Nach dem Start des INTERREG V Oberrhein-Projekts InvaProtect zur Bekämpfung invasiver Schaderreger im Obst- und Weinbau mit 29 Partnern unter Leitung des LTZ Augustenberg im Januar 2016 folgten nun ein Jahr später mit VITIFUTUR, dem Nachfolgeprojekt von BACCHUS unter Leitung des WBI Freiburg und ELENA, einem Projekt zur Stärkung der Milch- und Fleischerzeugung am Oberrhein der elsässischen Landwirtschaftskammer mit dem LKV-BW zwei weitere landwirtschaftliche Projekte. Den Bereich der Agrarökologie abdecken sollen zwei Projekte in Trägerschaft von Arvalis (Innov.AR) bzw. dem RP Freiburg (AgroForm): Während das erstere mit Start im Februar 2017 die Depot-Stickstoffdüngung und die biologische Bekämpfung von Drahtwurm, Maiswurzelbohrer und Ährenkrankheiten des Weizens voranbringen soll, ist das Anliegen von AgroForm die grenzüberschreitende Vernetzung von Betriebsleitern und Beratern sowie Bildungseinrichtungen mit dem Ziel, die besten agrarökologischen Lösungen möglichst schnell in der Praxis zu verbreiten.




Projekt InvaProtect - für einen besseren Schutz von Obst- und Weinbau gegen invasive Schaderreger  -  2016-12-09

Das Auftreten neuer Schaderreger beunruhigt den Obst- und Weinbau. Im Jahr 2014 gab es z.T. beträchtliche Schäden durch Drosophila suzukii im Steinobst, Beerenobst und Weinbau von der Nordschweiz bis in die Pfalz.
Als Reaktion darauf haben sich insgesamt 29 landwirtschaftliche Forschungsinstitute und Beratungseinrichtungen des Obst- und Weinbaus im Oberrheingebiet unter Leitung des LTZ Augustenberg zusammen- geschlossen, um mit vereinten Kräften möglichst schnell nachhaltige Bekämpfungsstrategien gegen Drosophila zu entwickeln und die Gefahren durch andere bedrohliche Erreger abzuklären.
Das Projekt InvaProtect läuft über 3 Jahre (2016-2018) und verfügt über ein Gesamtbudget von 4 Mio. €; davon sind 2 Mio. € Kofinanzierung durch den EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Programm INTERREG V für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein.
Nähere Informationen:

Projekt InvaProtect




ITADA-Forum Ernterückstände zur Biogasgewinnung  -  2016-11-03

Die Erzeugung von Biogas mit landwirtschaftlichen Nebenprodukten, ohne in Konkurrenz mit Marktfrüchten oder mit der Milcherzeugung zu treten, ist eine reizvolle Alternative für die regionale Wertschöpfung mit erneuerbaren Energien.
Das grenzüberschreitende ITADA-Forum vom 25. Oktober 2016 hat fast hundert Teilnehmer im Haus der Natur am alten Kanal nach Hirtzfelden ins Elsass gelockt.
Dabei konnten verschiedene Fragen, die sich die Landwirte stellen, besonders zu den tatsächlichen Möglichkeiten, deren Wirtschaftlichkeit und landbaulichen Nachhaltigkeit erörtert werden. Die Biogasanlagen der Badenova mit Einspeisung ins Erdgasnetz im Gewerbepark Breisgau auf der anderen Seite des Rheins besichtigt.
Die Präsentationen der Tagung sind über die unten stehenden Links verfügbar.

PPT ITADA Forum 25 Okt 2016 Teil1

PPT ITADA Forum 25 Okt 2016 Teil2

PPT ITADA Forum 25 Okt 2016 Teil3




Schlachthof Straßburg gerettet  -  2016-07-25

Der in Liquidation befindliche Schlachthof Holtzheim bei Strasbourg arbeitet weiter. Übernommen wurde er von der Bigard-Gruppe zum Preis von 1 € und der Verpflichtung, den Schlachtbetrieb weiterzuführen (3000 Schweine und 500 Rinder pro Woche) und 15 Mio. € in die Modernisierung zu investieren. Die drei Zerlegebetriebe von Strasbourg, Sélestat und Sarrebourg sollen in Holtzheim zusammengeführt werden, so dass es dort schließlich 160 Beschäftigte geben soll.




Wendlinger folgt auf Cattin  -  2016-05-11

Im Zuge der Neustrukturierung der französischen Regionen und der damit verbundenen personellen Veränderungen ergibt sich auch ein Wechsel an der Spitze des ITADA: Neuer Vertreter der Région Alsace ist Laurent WENDLINGER, Milchviehlandwirt aus dem Sundgau, Abgeordneter im Regionalrat Elsass und seit März 2016 Präsident der Landwirtschaftskammer Elsass. Er folgt auf Jacques CATTIN, Winzer aus dem mittleren Elsass, der weiterhin dem Regionalparlament angehört, dort aber andere Aufgaben übernimmt.




Wechsel im Landwirtschaftsministerium von Baden-Württemberg  -  2016-05-11

Neuer Minister für Ländlichen Raum in Baden-Württemberg wird Peter Hauk (CDU), der dieses Amt bereits von 2005-2010 inne hatte. Er folgt auf Alexander Bonde (Grüne), der der neuen grün-schwarzen Landesregierung nicht mehr angehören wird.




Zuckerrübenfläche im Elsass wächst um 6%  -  2016-04-15

Im Elsass stieg die Anbaufläche für Zuckerrüben gegenüber dem Vorjahr um 6% auf 6.700 ha. Die Zuckerfabrik Erstein strebt für das Jahr 2017 eine weitere Ausdehnung auf 7.000 ha an. Hintergrund ist das Auslaufen der EU-Zuckerrübenquoten zum 30.09.2017.




Konstitution der Landwirtschaftskammer der neuen Großregion Alsace - Champagne-Ardenne - Lorraine  -  2016-01-05

Am 15. Dezember 2015 wurde in Châlons-en-Champagne die Landwirtschaftskammer der neuen Großregion Alsace - Champagne-Ardenne - Lorraine gegründet.
Zum Präsidenten wählten die 140 Mitglieder Jean-Luc PELLETIER (57), bisher Präsident der Landwirtschaftskammer der Region Lorraine und des Departements Meuse. Erster Stellvertreter wurde der bisherige Präsident der Landwirtschaftskammer Elsass und des Bas-Rhin, Jean-Paul BASTIEN (64), zweiter Stellvertreter der bisherige Präsident der Landwirtschaftskammer der Region Champagne-Ardenne, Maximin CHARPENTIER (41).
Acht weitere Vize-Präsidenten repräsentieren die bisherigen departementalen Landwirtschaftskammern, darunter auch Laurent Wendlinger (Haut-Rhin).
Komplettiert wird der Vorstand durch die Geschäftsführerin Lydie SAUNIER und 8 Beigeordnete, darunter Denis NASS (CA 68) und Didier PETTERMANN (CA 67).
Die 62 Mitarbeiter sind auf 3 Standorte (Châlons, Laxou und Schiltigheim) verteilt.

Ziele der neuen Kammer sind:
- die Sicherstellung einer reibungslosen Betriebsübergabe im Rahmen des Generationswechsels,
- die Förderung einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft, die in der Lage ist, sich den Entwicklungen anzupassen,
- die Entwicklung der Wertschöpfungsketten sowie
- die Förderung der Landwirtschaft als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums.

Quelle: Pressemitteilung CA ACAL, 15.12.2015




Einbruch der Maiserträge im Elsass  -  2015-12-29

Bedingt durch die anhaltende Trockenheit sind die Maiserträge im Elsass 2015 um 23% gegenüber dem Vorjahr auf 95 dt/ha eingebrochen. Dank großflächiger Beregnung fiel der Rückgang im Oberelsass geringer aus (105 dt/ha nach 112 dt/ha) als im Unterelsass (89 dt/ha), wo nur 15% der Maisflächen beregnet werden.
Während die Erträge auf der Hardt mit Beregnung gebietsweise bis zu 160 dt/ha erreichten, gab es im Unterelsass ohne Beregnung nur 100-140 dt/ha bei späten und 45-100 dt/ha bei frühen Sorten. In den trockensten Gebieten am Fuße der Vogesen vom Kochersberg bis zur Pfalz wurde der Körnermais meistens siliert. Im Gegensatz zu 2014 gab es keine Krankheitsprobleme (Mykotoxin).

Quelle: L'Alsace, 16.12.2015




Neue Großregion Alsace - Champagne-Ardennes - Lorraine (ACAL)  -  2015-12-22

Mit Beginn des Jahres 2016 wird die Region Elsass mit den beiden westlich angrenzenden Regionen Lorraine und Champagne-Ardennes zur neuen Großregion 'ACAL' fusionieren, über deren endgültige Bezeichnung noch zu beschließen sein wird. In den Regionalwahlen vom 13.12.2015 wurde der bisherige Präsident der Région Alsace, Philippe Richert, zum ersten Präsidenten der neuen Großregion bestimmt. Deren Hauptsitz wird in Straßburg sein, doch verschiedene Abteilungen werden über des Gebiets verteilt. So wird die Landwirtschaftsverwaltung ihren Sitz zukünftig in Chalons en Champagne haben. Jacques Cattin, der aktuelle Präsident des ITADA, wurde wiedergewählt. Über die Zuordnung der Abgeordneten zu den verschiedenen Komissionen ist noch zu beschließen.




2015 ist das internationale Jahr des Bodens: Das ITADA liefert seinen Beitrag dazu mit dem grenzüberschreitenden Forum am 03. September 2015  -  2015-06-29

Das grenzüberschreitende Forum vom 03. September 2015 auf dem Stifterhof bei Odenheim behandelt das Thema ‚Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch konservierenden Ackerbau mit Zwischenfrüchten‘.

Strip-Till ist ein neues Verfahren im konservierenden Ackerbau. Was ist davon zu halten hinsichtlich Langzeiteffekten auf die Fruchtbarkeit der Böden und auf die Wirtschaftlichkeit?
Die Partner des Zwischenfruchtgemenges wollen gut überlegt sein: Welches sind die Kriterien für die Kombination der Zwischenfruchtarten, um die bestmöglichen Leistungen für die Bodenfruchtbarkeit zu bekommen?
Die langjährigen Versuche des LTZ Augustenberg im erosionsanfälligen Kraichgauer Hügelland nordöstlich von Karlsruhe mit einer Fruchtfolge Raps/Weizen/Mais/Weizen können auf diese Fragen Antworten geben. Das ITADA lädt Sie eine, diese in Begleitung der Fachleute des LTZ zu entdecken. Download des Programmflyers über Link weiter unten.

Hinweis: Um die Teilnahme von Landwirten aus den südlichen Teilen des Elsass und von Baden zu erleichtern, wird ein Bus von Sainte-Croix-en-Plaine (Landwirtschaftskammer) über Bad Krozingen-Hausen (Fallerhof) auf den Stifterhof fahren.
Bitte melden Sie sich mit Hilfe des nachstehenden bzw. im Flyer angegebenen Link rechtzeitig an. Die Vergabe der Plätze im Bus erfolgt in der Reihenfolge des Anmeldungseingangs .

Programmflyer

Tagungsbeiträge




Die Landwirtschaft in der zukünftigen Großregion Alsace-Lorraine-Champagne-Ardenne im Vergleich mit ihren angrenzenden Nachbarn  -  2015-06-26

Das Elsass, Champagne-Ardenne und Lothringen werden eine Großregion von außergewöhnlichem ökonomischen Gewicht bilden.
Agreste, der landwirtschaftliche statistische Dienst Frankreischs, hat dazu ein Informationsblatt erstellt, das einen Blick auf die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse der neuen Großregion wirft - im Vergleich mit den angrenzenden Nachbarn: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg und Wallonien.
Die Landwirtschaftsfläche der Großregion überschreitet 3 Mio. ha und ist damit mehr als doppelt so groß wie die von Baden-Württemberg, dem wichtigsten langjährigen Partner in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit des Elsass.

Quelle: Agreste, Fiche 9, März 2015

Download frz. Infoblatt mit Karte, Grafik und Tabelle




Frankreich dehnt Ökoanbau aus  -  2015-03-05

Wie die Agence bio mitteilte, nahm die biologisch bewirtschaftete Fläche in Frankreich im Jahr 2014 um 4% auf rund 1,1 Mio. ha zu. Im europäischen Ranking der Bio-Anbaufläche liegt Frankreich damit hinter Spanien und Italien auf dem 3. Rang, knapp vor Deutschland. Besonders starke Zunahmen gab es bei Bio-Eiern (+7%), Biomilch (+7,7% ), Biomasthühnern (+10%) und Bio-Rindfleisch (+15%). Die Zahl der Bio-Betriebe wuchs um 11,8% auf 26.478 Höfe. Der Markt für Bioprodukte erreichte einen Umsatz von 5 Mrd. €, nach 4,6 Mrd. im Jahr zuvor.


ITADA - seit 20 Jahren Vermittler von Innovationen und Informationen für die Landwirtschaft am Oberrhein   -  2014-09-16

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Tages der offenen Tür des LTZ Augustenberg, der mehrere tausend Besucher anzog, würdigte Monsieur Jacques CATTIN in seiner Rede als Vizepräsident des ITADA und Abgeordneter des Regionalrats Elsass die 20 Jahre erfolgreicher Arbeit des grenzüberschreitenden Instituts zur rentablen umweltgerechten Landbewirtschaftung ITADA.

Rede zu 20 Jahre ITADA am 13. September 2014 beim LTZ Augustenberg