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Nach langjährigen Bemühungen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im
Bereich der landwirtschaftlichen Forschung wurde das ITADA am 04.10.1993 durch eine
» Gemeinsame Erklärung vom Land Baden-Württemberg und der Region Elsass unter
Beteiligung des regionalen landwirtschaftlichen Berufsstandes und weiterer Institutionen gegründet.

Im Juli 1996 erfolgte die Erweiterung um die Nordwestschweiz, welche sich jedoch 2006 wieder zurückzog.

Die Präsidentschaft wechselt in zweijährigem Turnus zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass

10/93 - 12/95 Dr. h.c. Gerhard Weiser, Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württ.
12/95 - 01/98 Jean-Paul Meinrad, Conseil Régional Alsace
01/98 - 03/00 Gerdi Staiblin, Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württemberg
03/00 - 04/02 Mariette Siefert, Conseil Régional d'Alsace
04/02 - 04/05 Willi Stächele, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum B-W.
04/05 - 11/08 Gilbert Scholly, Conseil Régional d’Alsace
11/08 - 02/10 Peter Hauk, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum Bad.-Württ.
02/10 - 03/11 Rudolf Köberle, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
03/11 - 04/13 Jacques CATTIN, Conseil Régional Alsace
04/13 - 04/15 Alexander BONDE, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
04/15 - 04/16 Jacques CATTIN, Conseil Régional Alsace
04/16 - Laurent WENDLINGER, Conseil Régional Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine


Zwischen 1994 und 2005 wurden vier Arbeitsprogramme mit Schwerpunkt auf der Bearbeitung von Projekten durchgeführt. Seit 2006 steht der Informationsaustausch, u.a. im Rahmen von grenzüberschreitenden Veranstaltungen im Mittelpunkt.

Bislang wurden 4 Arbeitsprogramme abgeschlossen:

I
(1994 - 1995)
II (1996 - 1998)
IIbis (1999 - 2001)
III (2002 - 2005)



Gemeinsame Erklärung über die Schaffung eines Grenzüberschreitenden Instituts zur rentablen umweltgerechten Landbewirtschaftung

Auszug aus der Gemeinsamen Erklärung über die Gründung des ITADA vom 4.10.1993

1. ZIELE DER ZUSAMMENARBEIT

Das Land Baden-Württemberg und seine französischen Partner suchen angesichts des bedeutenden Grundwasservorkommens, welches das Gebiet des Oberrheins auszeichnet, die bestmögliche Verträglichkeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz, besonders in Bezug auf die Qualität von Trinkwasser. Nachdem in unseren Grenzregionen vergleichbare Produktionsbedingungen und wachsende ökologische Forderungen gegenüber der landwirtschaftlichen Produktion bestehen, ist es wünschenswert, daß gemeinsam wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Produktonsmethoden untersucht, entwickelt, geprüft und optimiert werden.

In Abstimmung mit den Unterzeichnern können weitere Regionen, Provinzen oder Kantone Europas der Zusammenarbeit beitreten und in den verschiedenen Instanzen vertreten sein.

Dieses Kooperationsprojekt besteht in der Ausarbeitung und Realisierung eines Aktionsprogramms, das auf die beiden folgenden Schwerpunktbereiche orientiert ist:


A. der Entwicklung und Förderung einer 'integrierten Landwirtschaft' mit Erstellung von Systemen und Methoden, die den agronomischen und strukturellen Bedingungen der Oberrhein-Region angepaßt sind, die reproduzierbar sind und die Umwelt und die natürlichen und landschaftlichen Ressourcen schonen.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit:

  • Projekte der Entwicklung landwirtschaftlicher Methoden und der Pflege von Grünland, die geeignet sind, Umweltschäden zu vermeiden.
  • Darstellung von angepaßten und rentablen landwirtschaftlichen Betriebsmethoden mit steigender Integration von meteorologischen Fakten und grundwasserschonenden Bewässerungsverfahren.
  • Überprüfung der Möglichkeit und der Rentabilität von neuen Kulturen unter Berücksich-tigung der Erweiterung der Fruchtfolgen und der Ersatzkulturen, wie zum Beispiel Roh-stoffe für erneuerbare Energie (Pilotprojekte für Bio-Brennstoff) und die Produktion von Nicht-Nahrungsmitteln und


B. Weitergabe der Ergebnisse von Forschungsarbeiten und Versuchen über landwirtschaftliche Beratungseinrichtungen mit dem Ziel einer effizienten Beratung der Landwirte.

Die Maßnahmen der Kommunikation, der Information und Veröffentlichung von Referen-zen und Beratungsinhalten müssen in der Oberrhein-Region harmonisiert und verstärkt werden. Die Beratung muß nach Möglichkeit bis in die einzelnen Betriebe wirken.

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