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THEMA

ITADA-Projekt 2:

Entwicklung einfacher Stickstoffbilanzierungsmethoden zur Bestimmung des Stickstoffdüngebedarfs im Maisanbau unter Berücksichtigung des standortabhängigen Ertragspotentials

BETEILIGTE

Projektleiter: Marie-Line Burtin (ARAA Schiltigheim))
Projektpartner: Georg Kansy (Regierungspräsidium Freiburg)
Mitbeteiligte: D: IfuL Müllheim
F: Chambres d´Agriculture 67 et 68, Lycées Agricoles Rouffach et Obernai, ITCF, AGPM, Comptoir Agricole, Coopérative Agricole Céréales, Ets Gustave Muller, Ets Armbruster Frères.

PROBLEM

Im Elsaß wie in Baden-Württemberg soll die Qualität des Grundwassers, was den Nitratgehalt angeht, unter anderem über eine verbesserte Stickstoffdüngung landwirtschaftlicher Kulturen und insbesondere des Mais geschützt werden.

ZIEL

Im Elsaß wurden seit 1987 Grundlagen zur Stickstoffnachlieferung der Böden erarbeitet. Sie erlauben eine breit angelegte Düngungsberatung in Abhängigkeit vom Anbausystem und den Bodentypen. Die aktuellen Versuche zielen auf eine mittelfristige Absicherung und Stabilisierung dieser Grundlagen.
In Baden-Württemberg versucht man ein EDV-gestütztes Düngungsberatungssytem für die Landwirtschaft zu optimieren.

ERGEBNISSE

Die nach gemeinsamem Protokoll durchgeführten Versuche haben jedes Jahr neue Referenzwerte von 50 repräsentativen Standorten des Oberrheingrabens geliefert. Unter den Bedingungen von nassen und kühlen Frühjahrswitterungen wurden die Grenzen der Verfahren deutlich, was es erlaubte, Verbesserungen vorzunehmen bei: Termin der Nmin-Beprobung, Korrektur von Stickstoffgaben, spätester Zeitpunkt für die N-Düngung, besondere Vorkehrungen bei kalten bzw. zur Verschlämmung neigenden Böden, ... Weiterer Forschungsbedarf bei Flächen mit Wirtschaftsdünger.

SCHLUSSFOLGERUNGEN

In zweijähriger Arbeit wurden die Düngungsberatungsmethoden auf beiden Seiten des Rheins verbessert, so daß die Düngungsberatung nunmehr noch genauer an die Verhältnisse bei den einzelnen Landwirten angepasst werden kann. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat diese Verbesserung dank des Austausches von Erfahrungen und Überlegungsansätzen beschleunigt.

EMPFEHLUNGEN

Auf durchlässigen Böden muß der Gefahr einer frühzeitigen Auswaschung durch entsprechende Aufteilung der Düngergaben noch stärker Rechnung getragen werden. Auf tiefgründigen Böden sollte die zweite Gabe dagegen eher etwas vorgezogen werden.

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